DG & DG Das Geld und die Griechen – Τo Χρημα και οι Ελληνες

Panik

Panik im Fernsehen, Panik in den Zeitungen, Panik im Internet. Auf den Straßen herrscht Ruhe. “Man findet viel leichter einen Parkplatz als früher”, sagt Herr Agrokostas, ein Anwalt aus Volos. “Die Leute fahren weniger Auto, das Benzin ist so teuer.”

Die Bank, über der er sein Büro hat, muss nach jeder Demonstration ein paar Scheiben erneuern und manchmal brennen Mülltonnen auf der Straße.

Er merke die Krise schon auch, weil jetzt weniger Mandanten kämen. Manche gingen gar nicht mehr vor Gericht und manche stritten eben ohne Anwalt. Herr Agrokostas zuckt die Schultern. Manchmal muss er die Fenster von seiner Kanzlei verbarrikadieren, “wegen der Dinger, wie heißen die Flaschen, die mit Benzin gefüllt sind? – Ach ja, Molotowcocktails.” Herr Agrokostas wirkt nicht wie eine Person, die leicht aus der Ruhe zu bringen ist.

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Eine Koproduktion des Goethe-Instituts Athen mit dem Korsakow-Institut.