DG & DG Das Geld und die Griechen – Τo Χρημα και οι Ελληνες

Geschichten erzählen

Es gibt Veranstaltungen, da wird den jungen Griechen Mut gemacht. Da sagt man ihnen, dass sie an ihre Ideen glauben sollen, auch wenn sonst niemand daran glaubt. Dass es sich lohnt, Risiko einzugehen und dass sie keine Angst haben sollen zu scheitern, da jedes Scheitern der Beginn eines Neuanfangs sei.

Wir sind auf der TEDxYouth@Academy Konferenz gelandet. Einer unsere Protagonisten spricht hier. Es fühlt sich ein wenig an, wie eine lange Predigt oder ein Selbstfindungskurs, als der Reihe nach 12 Männer auf die Bühne steigen und ihre Geschichten erzählen. Ein Amerikaner, ein Inder, Griechen, die im Ausland leben, oder lange dort gelebt haben. Erfolgreiche Geschäftsleute, Männer mit ungewöhnlichen Ideen und allesamt scheinen sie ein wenig aus der Art geschlagen. Da ist niemand, der den geraden Weg gegangen wäre, sein Ziel zu erreichen.

Die Frau, die all diese Männer zusammengebracht hat, heißt Niki Siropoulou. Sie ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die nun auf einer neuen Mission unterwegs ist: dieses Land und seine Jugend zu inspirieren, Möglichkeiten aufzuzeigen, wo alle nurmehr Unmöglichkeiten sehen.

In der Mittagspause frage ich Charis, unseren Protagonisten, der einen Fahrradkurierdienst in Athen gestartet hat, wie wohl die jungen Leute im Publikum diese Veranstaltung finden:

“Sie werden es machen, wie immer, sie sitzen da und hören nicht zu. Weisst Du, was die in der Schule lernen? Die antike griechische Geschichte. Ich bin in den USA in die Schule gegangen. Da hatte ich ein halbes Jahr griechische Geschichte. Ich dachte : ‘Wow! – wir Griechen, wir sind die größten!’, und hier, hier lernen sie die ganze Schulzeit lang die griechische Geschichte.”

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Eine Koproduktion des Goethe-Instituts Athen mit dem Korsakow-Institut.